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               Lebensüberdruss...

Todessehnsucht...

Selbstmord...

Suizid...

Selbsttötung...

Freitod...?

           
    
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Wichtige Informationen

für Menschen, die sich nicht
nicht sicher sind, ob sie
weiterleben wollen
    

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Für Außenstehende wird Selbsttötung häufig nur als die einfachste Lösung gesehen, um Problemen aus dem Weg gehen - als der leichteste Weg, als Flucht eben. Dennoch könnte es sein, dass zu so einer Entscheidung vielleicht sogar mehr Mut gehört, als zu jeder anderen.

Gedanken darüber, sich das Leben nehmen zu wollen, sind meist mit sehr widersprüchlichen Gefühlen verbunden. Dies ist auch verständlich, denn eine solch schwerwiegende Entscheidung kann - wenn sie in die Tat umgesetzt ist - nicht mehr rückgängig gemacht werden. Eine eindeutige Entscheidung wäre deshalb wirklich sinnvoll. Aber auch wenn sehr viele Gründe für eine Selbst-tötung sprechen sollten, so wird durch einen einzigen Grund, der für das Weiterleben spricht, eine eindeutige Entscheidung für den Tod unmöglich. Andererseits ist aber wiederum dieser eine Grund selten ausreichend, um sich ein sinnvolles Weiterleben vorstellen zu können. Nicht leben und nicht sterben können ist das Problem.

Wenn Sie selbst gerade dabei sein sollten, darüber nachzudenken, ob für Sie ein Weiterleben sinnvoll ist, so sollten Sie darauf achten, dass Sie eine solche Entscheidung mit einem klaren Kopf überdenken können. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Menschen irgendwann schon mal die Möglichkeit in Betracht gezogen haben, das eigene Leben zu beenden. Für viele ist dies für eine gewisse Zeit sogar ein tröstlicher Gedanke gewesen, der geholfen hat, eine schwierige Lebensphase leichter zu überstehen. Das heißt, diese Gedanken bedeuten nicht immer gleich, dass man es wirklich tun wird.

Ich gehe davon aus, dass auch Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihr Leben beenden sollen, sonst hätten Sie wahrscheinlich gar nicht hierher gefunden und auch bestimmt nicht soweit gelesen.

   Lassen Sie es nicht so weit kommen.
Überschlafen Sie die Dinge noch einmal.
 

Das eigene Leben zu beenden, ohne ausreichend
über das Für und Wider nachgedacht zu haben,
wäre auch unklug.

Das wäre dann eher ein Unglücksfall
und keine bewusste und sichere
Entscheidung.
    
 
                                                                                         

- Sie sollten also einige Zeit vergehen lassen, um zum Beispiel nicht mehr unter dem Schock von aktuellen Ereignissen zu stehen, und Sie sollten auch nicht in Ihrem Denken durch Alkohol oder andere Drogen eingeschränkt sein. Sie sollten ausgeruht und gut gegessen haben, wach und nüchtern sein, wenn Sie sich bewusst entscheiden wollen.

Warum sich Menschen das Leben nehmen:
Es müssen sehr triftige Gründe sein, warum sich Menschen das Leben nehmen. Auch wenn gerne das Wort Freitod verwendet wird, so fühlen sich viele die es tun, eher von den umständen dazu gezwungen. Es fällt schwer hier von Freiheit zu sprechen.
Manche Menschen wollen anderen nicht länger zur Last fallen oder können ihrem Leben keine Freude mehr abgewinnen; manche deshalb, weil sie Menschen, die sie geliebt haben, durch Trennung oder Tod verloren haben. Immer häufiger auch sind es alte Menschen, die vereinsamt sind oder sich überflüssig fühlen. Andere glauben, dass sie eine nicht wieder gut zu machende Schuld auf sich geladen haben und wollen sich selbst bestrafen. Menschen, die mit dem Wissen leben müssen, eine schwere oder unheilbare Krankheit zu haben, stellen sich ebenfalls häufig die Frage, ob das Weiterleben so noch einen Sinn hat. Manchmal sind es auch berufliche oder finanzielle Schwierig-keiten, welche die eigene Existenz in Frage stellen.
Aber viele leben schon längere Zeit mit dem sehr tief verwurzelten Gefühl, eigentlich gar nicht leben zu dürfen. Sie sind vielleicht in schwierigen Erziehungssituationen oder zerrütteten Familien-verhältnissen aufgewachsen oder mussten als Kind schlimme Erfahrungen machen, so dass sie zu Menschen kein richtiges Vertrauen entwickeln konnten.
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Sind hier auch Ihre Motive genannt?
 
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Es kann sein, dass Sie die Gründe, die für Sie selbst im Moment die größte Rolle spielen, in der obigen Aufzählung nicht vorfinden, denn es sind hier nur die genannt, die am häufigsten vorkommen. Ein sehr wichtiger Punkt, der in dieser Aufstellung fehlt, ist Ihre eigene Meinung, ob solche Probleme lösbar sind oder ob Sie glauben, ihnen hilflos ausgeliefert zu sein. Der Grad der Hoffnungslosigkeit, der durch diese eigene Einschätzung entsteht, ist oft entscheidend dafür, ob sich Menschen noch mal selbst eine Chance geben wollen, oder nicht - und sei es, dass Sie sich erlauben, sich Hilfe zu holen. Diese Hilfe gibt es!

Krisendienste
Ich habe die wichtigsten Kontaktadressen zusammengestellt, wo Sie entweder direkt Hilfe erhalten können oder auch Informationen darüber erhalten können, wo sich an Ihrem Wohnort eine solche Stelle befindet. Dort werden Sie Menschen kennen lernen, die sich ausreichend Zeit nehmen werden, sich mit Ihnen und Ihrer schwierigen Lebenslage zu befassen. Vor allem wenn Sie bisher noch nie die Möglichkeit hatten, mit einem Fachmann (-frau) über Ihre Probleme zu reden, sollten Sie dies bei einer solchen schwerwiegenden Entscheidung tun.
Aber auch wenn Sie schon mit solchen Fachleuten für Krisen oder Psychotherapeuten zu tun hatten und nicht weitergekommen sind, sollten Sie nicht gleich aufhören, weiter zu lesen. Es kann sein, dass Sie dort bisher nur auf Menschen getroffen sind, die Ihnen als Person vielleicht nicht so zugesagt haben, wo "die Chemie einfach nicht gestimmt hat" (so sagt man heute gerne). In einem solchen Fall nützt dann die ganze Erfahrung, die ein solcher Mensch auch haben mag, natürlich wenig.
Vielleicht wollen Sie aber auch zunächst gar keinen persönlichen Kontakt. Das wäre gut möglich, denn es ist sicher auch kein Zufall, dass Sie gerade hierher gefunden haben, um Antworten auf Ihre Fragen zu bekommen. Unsere technisierte Welt hat einige Möglichkeiten geschaffen, vollkommen anonym über ganz persönliche Probleme zu reden. Einerseits ist dies bedenklich, weil es auch zeigt, wie stark die Zunahme der Vereinzelung in unserer Gesellschaft ist. Andererseits ist es eine gute Chance für Menschen, die sich sehr isoliert fühlen. 

Die Telefonseelsorge
ist eine solche Einrichtung. Der Name ist leider etwas irreführend, denn Sie werden keine Seelsorger im üblichen Sinn am anderen Ende der Leitung antreffen, sondern ausgebildete Laien oder auch wieder Fachleute, die mit solchen Problemen gut vertraut sind. Sie arbeiten in der Regel rund um die Uhr. Oft besteht hier auch die Möglichkeit zu einem brieflichen Kontakt, wenn Ihnen nicht nach Reden zumute sein sollte

Hilfe aus Büchern?
Es gibt einige Krisenberater, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen auf diesem Gebiet sehr gut zusammengefasst in ein Buch gepackt haben. Wenn Sie sich für diese Art der Auseinandersetzung mit Ihrer Situation entscheiden sollten, finden sie die Möglichkeiten indem Sie diese Seite anklicken. Hier finden Sie zusätzlich auch einige Hinweise auf literarische Werke von Schriftstellern, in denen sie über die Verarbeitung ihrer eigenen Lebensunlust schreiben.

Schuldnerberatungsstellen
Wenn Sie Ihr Leben deshalb beenden wollen, weil Sie in eine (oder mehrere) der vielen Schuldenfallen geraten sind, von denen es heute ja sehr viele gibt, dann finden Sie hier sicherlich die richtigen Leute. Vielleicht sind Sie sogar der Meinung, dass Ihre Schulden so hoch geworden sind, dass Sie diese nie mehr abzahlen können. Sie sollten sich in diesem Fall umgehend an eine solche Stelle wenden. Dort gibt es Experten (-innen), die Wege kennen, um aus solchen scheinbar ausweglosen Situationen herauszukommen. Es gibt sie in jeder größeren Stadt. 

Selbsthilfegruppen
Es ist zwar schwer vorstellbar, dass sich Menschen am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen können, aber es geht in gewisser Weise, sonst würden die Selbsthilfegruppen nicht so einen großen Zulauf haben. Ein wichtiger Grund dafür ist, weil in solchen Gruppen immer auch einige Mitglieder sind, die ihr Problem schon ganz gut in den Griff bekommen haben. Sie sind deshalb oft qualifizierter als wirkliche Fachleute. Manche behaupten sogar, dass Fachleute nie die Erfahrung erreichen können, wie sie ehemals Betroffene haben. - Sicher mag es für den Einzelnen Überwindung kosten, diesen Weg zu gehen, und manche schließen sich lieber einer Gruppe in der Nachbarstadt an, weil sie auch wirklich anonym bleiben wollen. Ein solcher Schritt kann einen kleinen Schritt wieder ins Leben bedeuten.  

IRC und Newsgroups
Im Internet gibt es heute die Möglichkeit sich am Bildschirm über eigene Probleme auseinanderzusetzen. Das heißt also hier und jetzt sofort. Dies ist vielleicht die anonymste Art, miteinander in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Sie gewinnt zumindest in Amerika immer mehr an Bedeutung. Noch sind die Gruppen oft englischsprachig, aber wenn Sie die Möglichkeit grundsätzlich interessant finden, können Sie hier weitere Hilfen dazu bekommen. 

Entlehnt aus www.krisen-intervention.de , Dr. W. Dorrmann (Bamberg), ivs Nürnberg 

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